Amphibien

Schutz- und Vernetzungskonzept
für die Wechselkröte in Köln

Das Wechselkrötenprojekt

Laichschnur der Wechselkröte

Die in ihrem Bestand stark gefährdete Wechselkröte ist in Nordrhein-Westfalen auf den klimatisch begünstigten Naturraum „Niederrheinische Bucht“ beschränkt. Sie ist eigentlich eine Steppenart und bevorzugt offene und sonnenexponierte Lebensräume. Als Verstecke dienen selbst gegrabene Röhren in lockerem Erdreich oder größere Steine, unter denen sie Schutz suchen. Die zur Fortpflanzung genutzten Laichgewässer sind flach (15 – 30 cm tief) und eher vegetationsarm. Aufgrund ihrer Ansprüche ist die Bestandsentwicklung der Wechselkröte vom Kiesabbau und der Gestaltung (Renaturierung) bereits stillgelegter Kiesgruben abhängig. Aber auch die Bereiche zwischen den Kiesgruben sind von Bedeutung. So stellen Brachflächen und auch die Feldflur Verbindungen zwischen den einzelnen Gruben her, besonders dann, wenn sie auch noch Tümpel besitzen.

Laichgewässer der Wechselkröte.

Um in Köln den Bestand der Wechselkröte zu sichern und zu fördern wird nun durch die Naturschutzstation gemeinsam mit der Stadtverwaltung Köln ein Schutz- und Vernetzungskonzept aufgestellt. Es ist also eine über die eigentlichen Schutzgebiete hinausgehende Aufgabe. Aber nicht nur der Wechselkröte nutzt dieses Konzept. Andere Tiere, wie die ebenfalls gefährdete Kreuzkröte, profitieren auch davon, so dass es letztlich nicht nur ein Konzept für eine einzelne Art ist,

 

Infoblatt des Kölner Zoos

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