Abwechslungsreicher Obstwanderweg

Unser Obstweg als Ausflugstipp des WDR

Der Leverkusener Obstweg startet und endet am NaturGut Ophoven, führt durch einen kleinen Wald, entlang eines Baches, bietet einen Ausblick auf das entfernte Köln und verbindet selbstverständlich mehrere Streuobstwiesen. Das Obst der Bäume entlang des Weges darf sogar genascht werden. Das begeistert auch den WDR und macht den Obstweg zu seinem Ausflugstipp.

Zum WDR-Beitrag

 

Wechselkröten in der Kläranlage

Neues Heim für Wechselkröten

In unserem Bestreben den Fortbestand der gefährdeten Wechselkröte zu sichern, haben wir ein neues Laichgewässer für die gefährdeten Amphibien angelegt. Das „Kölsche Original“ ist in NRW nur bei uns in der Kölner Bucht beheimatet und hier als stark gefährdete Art eingestuft. Auf dem Gelände der Kläranlage Köln-Porz/Wahn wurde dieses Projekt gemeinsam mit den Stadtentwässerungsbetrieben der Stadt Köln durchgeführt. In den Teich wurde zusätzlich zu Kaulquappen eine ausgewachsene Wechselkröte eingesetzt.

 

Fritz und Pudding

Unsere Wasserbüffel sind die neuen Medienstars der Naturschutzstation

Die Presse war zu Besuch bei unseren Wasserbüffeln Fritz und Pudding im Naturschutzgebiet „Am Hornpottweg“ in Köln-Dünnwald. Ab Minute 24:38 sind sie zu sehen:

Hier geht’s zum Textbeitrag des WDR.

Hier geht’s zum Beitrag für Kinder bei KiRaKa.

Hier geht’s zum Beitrag von Radio Erft.

Hier geht’s zum Beitrag auf t-Online.de.

Hier geht’s zum Beitrag auf Sat1.

Bienen, Wespen, Hummeln, Hornissen – Ihre Ansprechpartner bei Fragen

Bienen, Wespen, Hummeln, Hornissen – Die richtigen Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen

Biene auf Obstblüte

Da die Naturschutzstation in Bezug auf Wespen, Hornissen, Hummeln und Bienen nicht der richtige Ansprechpartner ist, haben wir Ihnen eine Übersicht erstellet. Bei Fragen zu oder Problemen mit eben genannten Insekten wenden Sie sich an einen der folgenden Kontakte:

Köln

Kölner Imkerverein

 

Leverkusen

Imkerverein Leverkusen – Bernhard Schwab: 0214-23077290

Jürgen Kossler (Artenschutzbeauftragter UNB): 0214-406 3247

 

Bergisch Gladbach

Simon Lieberich: 02204-867818

Herbert Selbach: 02202-38812

 

Burscheid

Friedrich Heider: 02202-39347

Petra Lebek: 02202-247515

 

Kürten

Angelika Leistikow: 02267-880107

 

Leichlingen

Bitte wenden Sie sich an die Kreisverwaltung

 

Odenthal

Friedrich Heider: 02202-39347

Heinz Lang: 02207-2606 (nur telefonische Beratung)

Petra Lebek: 02202-247515

 

Overath

Dr. Armin Kureck: 02206-8862

Matthias Roth: 0177-7750308

 

Rösrath

Gudrun Esser: 02205-9202813

Allen Unkenrufen zum Trotz

Pressemitteilung des NABU NRW und der Biologischen Station

Düsseldorf /Bonn – Artenschutz und die Gewinnung von Kies, Sand und Steinen: Dass das gut zusammen passen kann, zeigt eine Initiative Biologischer Stationen, des NABU Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und des Baustoffverbandes vero. Gegründet wurde die Initiative „Unterstützung der Abgrabungsamphibien in der Rohstoffgewinnung NRWs“ im Jahr 2017 mit dem Ziel, gesteinsabbauende Betriebe für ein freiwilliges Engagement im Amphibienschutz zu gewinnen. Ton-, Kies- oder auch Basaltabgrabungen können vielen selten gewordenen Fröschen, Kröten und Molchen wertvollen Lebensraum bieten, da sie Platz haben für viele verschiedene Gewässer, offene Flächen mit wenigen Pflanzen, Sand- und Kieshaufen und weitere ungestörte, wilde Ecken. Bei gutem Management und mit Beratung durch Natur-Experten lassen sich diese Biotope gezielt schützen, neu schaffen und  erhalten.

„Lebensräume für bedrohte Amphibien können in vielen Rohstoff-Gewinnungsbetrieben mit wirklich wenig Aufwand hergestellt werden“, sagt die Biologin Britta Franzheim von den Quarzwerken Frechen. „Bagger und Radlader sind ja vor Ort. Mit etwas Rücksicht und Kenntnis der Biologie dieser Tiere kann man viel erreichen.“ Natürlich dürfe der Abbaubetrieb nicht darunter leiden. „Wichtig ist es, dass Unternehmer und Naturschützer im Gespräch vor Ort überlegen, was fachlich sinnvoll und betrieblich umsetzbar ist“, sagt der Biologe Peter Schmidt von der Biologischen Station Bonn / Rhein-Erft.

Dabei können beide Seiten voneinander profitieren. Denn ohne die laufenden Kies-, Sand-, Ton- und Gesteinsgewinnungen wären seltene Arten wie Gelbauchunke, Wechselkröte und Geburtshelferkröte bei uns vermutlich schon ausgestorben. Da für diese Arten der strenge Europäische Artenschutz gilt und die Tiere weder getötet noch deren Lebensräume zerstört werden dürfen, sind viele Unternehmen der Steine- und Erden-Industrie aber zurückhaltend, etwas für die Lurche zu tun. Sie befürchten, dass der Artenschutz ihren Betriebsablauf stört oder geplante Erweiterungen durch Auflagen verhindert. Hier gilt es, in vertrauensvoller Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden Wege zu finden, um beides sicherzustellen, einen kontinuierlichen Abbau sowie sinnvolle, zeitlich und räumlich flexible, wirksame Maßnahmen für die Amphibien.

Das NRW-Umweltministerium bewertet die Initiative durchweg positiv. NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser freut sich: „Abgrabungen werden in der Öffentlichkeit häufig als zerstörerische Eingriffe in Natur- und Landschaft wahrgenommen. Doch in Wirklichkeit können gerade Kiesgruben und Steinbrüche bei guter Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Naturschutz wichtige Ersatzlebensräume für seltene Arten von Amphibien wie Gelbbauchunke und Laubfrosch, wärmeliebenden Reptilien wie Schlingnatter und Mauereidechse oder auch bestimmten Vogelarten wie Uferschwalbe, Flussregenpfeifer und Kiebitz bieten. Deswegen lohnt sich das gemeinsame Engagement und mit freiwilligen, gut abgestimmten Maßnahmen lässt sich allemal mehr erreichen als nur über Ordnungsrecht.“

Der NABU NRW ist überregionaler Partner der Kooperation: „Mit dieser Vereinbarung ist es beispielhaft gelungen zu zeigen, das unternehmerische Tätigkeit und aktiver Naturschutz keine Gegensätze sein müssen. Wir freuen uns, dass wir vor drei Jahren mit vero und den Biostationen den Grundstock legen konnten für dieses mittlerweile erfolgreiche Projekt zum Schutz stark gefährdeter heimischer Amphibien. Mit der Auszeichnung als „Amphibienfreundlicher Betrieb“ wird dieses Engagement mittlerweile mehrerer Abbauunternehmen auch folgerichtig öffentlich gewürdigt“, so Dr. Heide Naderer, Vorsitzende des NABU NRW.

 

Weitere Informationen:

https://www.abgrabungsamphibien.de/

https://www.vero-baustoffe.de/der-verband/publikationen/12-abgrabungsamphibien/download

https://nrw.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/rohstoffe/trockenabgrabung/index.html

 

Ansprechpartner:

Biologische Station Bonn / Rhein-Erft

Peter Schmidt

Auf dem Dransdorfer Berg 76, 53121 Bonn

Tel.: 0228/249 579 9

p.schmidt@biostation-bonn-rheinerft.de

 

NABU Naturschutzstation Leverkusen – Köln e.V.
Elmar Schmidt

Friedrich-Ebert-Straße 49, 50996 Köln Rodenkirchen

Tel.: 0221 / 272581-69

elmar.schmidt@nabu-station-l-k.de

 

Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V.

Klaus Weddeling

Robert-Rösgen-Platz 1, 53783 Eitorf

Tel.: 0152 / 098 287 67

weddeling@biostation-rhein-sieg.de

 

Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

Julia Zehlius

Steinfelder Str. 10, 53947 Nettersheim

Tel.: 02486 / 95 07-17

j.zehlius@biostationeuskirchen.de

 

vero – Verband der Bau- und Rohstoffndustrie e.V.

David Tigges

Düsseldorfer Straße 50

47051 Duisburg

Tel:: 0203 / 99 23 9 -89

david.tigges@vero-baustoffe.de

 

NABU NRW, Landesgeschäftsstelle

Monika Hachtel

Völklinger Straße 7-9

40219 Düsseldorf

0211-15 92 51-0

Info@NABU-NRW.de

 

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Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

Tel. 0211.15 92 51 – 14 | Fax -15 | E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de