Kartierung der Zauneidechse in Köln

Schritt für Schritt zur Zauneidechse

Biostation und Deutsche Bahn gehen Bahnstrecken ab um den Bestand der Zauneidechse zu erfassen

Die Zahl der Zauneidechsen in Köln nimmt stetig ab. Um ein möglichst vollständiges Bild vom Vorkommen der Zauneidechse in Köln zu erlangen und konkrete Erhaltungsmaßnahmen in den jeweiligen Lebensräumen umsetzen zu können, hat sich die Biostation mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammengetan. So finden beispielsweise in Kiesgruben oder eben auf den Grundstücken der Deutschen Bahn Kartierungen zur Erfassung des aktuellen Bestands statt. Über mehrere Monate verteilt, werden die Flächen abgeschritten und die Tiere erfasst. 2022 startet ein weiteres Artenschutzprojekt in Köln, dem die Untersuchungsergebnisse zur Zauneidechse als Grundlage dienen werden.

Zum Artikel über die Untersuchung aus dem DB-Netz gelangen Sie hier: NABU_DBNETZ_DB Planet _ Region West
Foto: Lukas Thiess

 

 

 

Neue Telefonnummer

Neue Telefonnummer

Die Biostation ist wieder telefonisch erreichbar

​Das schlimme Hochwasser in Leverkusen und anderen Teilen NRWs hat unter anderen auch die Biostation getroffen. Vom ersten Tag an laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren und Vieles ist schon geschafft. Jetzt endlich sind wir auch wieder telefonisch erreichbar. Allerdings vorläufig noch nicht über unseren gewohnten Festnetzanschluss, sondern unter folgender Nummer:

0178 18 76 155

Darüber hinaus stehen wir über unsere E-Mail-Adressen weiterhin für eine Kontaktaufnahme zur Verfügung.

 

 

 

Vortrag: Unterstützung von Abgrabungsamphibien

Unterstützung der Abgrabungsamphibien in der Rohstoffgewinnung NRWs

Ein Zoom-Vortrag am Forschungsmuseum Koenig von Elmar Schmidt

​Seit 2017 gibt es im Rheinland eine Kooperation zwischen der Kiesindustrie (vertreten durch deren Verband VERO) und den rheinischen Biologischen Stationen. Ziel ist es, die sogenannten „Abgrabungsamphibien“ (Wechselkröte, Kreuzkröte, Gelbbauchunke und Geburtshelferkröte) während des Betriebes innerhalb der Abgrabungen zu erhalten und zu fördern. Die Betreiberfirmen der Kiesgruben (und anderer Abgrabungen) führen hierzu freiwillige Maßnahmen durch, die von den Biologischen Stationen fachlich begleitet werden. Die Stationen führen außerdem dann auch Bestands- und Erfolgskontrollen bzgl. der Abgrabungsamphibien durch. Für die Betreiberfirmen wurde in Zusammenarbeit von VERO, den Quarzwerken Frechen und den rheinischen Biologischen Stationen zusätzlich ein Leitfaden erstellt, der nun den jeweiligen Betriebsleitern übergeben werden kann und in dem die grundsätzlich möglichen Maßnahmen beschrieben sind.

Unter folgendem Link können Sie sich den Vortrag als pdf-Datei herunterladen:
Vortrag Abgrabungsamphibien-ES-150921

Das Urheberrecht für den Vortrag liegt bei den den Biologischen Stationen Leverkusen-Köln und Bonn/Rhein-Erft
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Elmar Schmidt von der Biologischen Station Leverkusen-Köln

 

 

Wechselkröten auf dem Weg in die Freiheit

Auf dem Weg in die Freiheit

Die Biologische Station wildert Wechselkröten aus

Schon seit Jahren setzt sich die Biologische Station für den Erhalt der Wechselkröten-Bestände in Köln ein. Dazu gehören auch regelmäßige Auswilderungen junger Wechselkröten in geeigneten Gebieten. Regelmäßig kontrollieren Mitarbeiter der Station die Wechselkröten-Gewässer auf Nachwuchs. In manchen Fällen stehen die flachen Pfützen kurz vor dem Austrocknen und die Kaulquappen werden herausgefischt und im Aquarium des Kölner Zoos großgezogen. Als kleine Wechselkröten werden sie dann wieder in die Freiheit entlassen.

Auf unserer Facebookseite finden Sie ein Video in dem die Biologische Station und der Kölner Zoo beim Wechselkrötenschutz begleitet werden.

Zuhause bei Familie Schleiereule

Wiesen

Zuhause bei Familie Schleiereule

Der NABU Köln gibt Einblicke in den Alltag eines Schleiereulenpaars

Auf dem Gelände eines Naturkindergartens in Köln sind zwei Schleiereulen in einen Nistkasten eingezogen. Mit speziellen Kameras wurden die beiden Tiere Tag und Nacht beobachtet. Aus dem Bildmaterial hat der NABU Stadtverband Köln nun ein kleines Video zusammengestellt. Viel Spaß beim Anschauen!

Schleiereulen_Final2

 

Regiosaatgutförderung

Wiesen

Regiosaatgutförderung

Der LVR stellt regionales Saatgut bereit

Artenreiche und bunt blühende Wiesen sind in den vergangenen Jahrzehnten selten geworden im Rheinland. Dabei prägten sie einst das Landschaftsbild unserer Region und dienten zudem verschiedenen Tieren und Pflanzen als Lebensraum. Wildpflanzen weisen genetische Anpassungen an ihre Region auf. Um das regionstypische Artenspektrum zu erhalten, sollte nur spezielles regionales Saatgut für die Anreicherung von Grünlandflächen verwendet werden.

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) setzt sich über die Pflanzgutförderung bereits seit vielen Jahren für die Erhaltung eines regionaltypischen landschaftlichen Erbes und die gleichzeitige ökologische Aufwertung der Landschaft ein. Durch die gezielte Bereitstellung von regionalem Saatgut wird nun auch die Aufwertung und Neuanlage artenreicher Grünlandbestände unterstützt.

Weitere Informationen zum Thema sowie die Voraussetzungen für eine Förderung finden Sie auf der Internetseite des LVR.