Bienen, Wespen, Hummeln, Hornissen – Ihre Ansprechpartner bei Fragen

Bienen, Wespen, Hummeln, Hornissen – Die richtigen Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen

Biene auf Obstblüte

Da die Naturschutzstation in Bezug auf Wespen, Hornissen, Hummeln und Bienen nicht der richtige Ansprechpartner ist, haben wir Ihnen eine Übersicht erstellet. Bei Fragen zu oder Problemen mit eben genannten Insekten wenden Sie sich an einen der folgenden Kontakten:

Köln

Kölner Imkerverein

 

Leverkusen

Imkerverein Leverkusen – Bernhard Schwab: 0214-23077290

Jürgen Kossler (Artenschutzbeauftragter UNB): 0214-406 3247

 

Bergisch Gladbach

Simon Lieberich: 02204-867818

Herbert Selbach: 02202-38812

 

Burscheid

Friedrich Heider: 02202-39347

Petra Lebek: 02202-247515

 

Kürten

Angelika Leistikow: 02267-880107

 

Leichlingen

Bitte wenden Sie sich an die Kreisverwaltung

 

Odenthal

Friedrich Heider: 02202-39347

Heinz Lang: 02207-2606 (nur telefonische Beratung)

Petra Lebek: 02202-247515

 

Overath

Dr. Armin Kureck: 02206-8862

Matthias Roth: 0177-7750308

 

Rösrath

Gudrun Esser: 02205-9202813

Kiebitzschutz

Wer hat den Kibitz gesehen?

Kiebitz

Der Kiebitz war früher ein häufiger Brutvogel auf feuchten Wiesen und Äckern. Leider wird er überall immer seltener und heute gilt er in der Niederrheinischen Bucht als vom Aussterben bedroht. In Köln gibt es ihn noch mit wenigen Brutpaaren. Ab Mitte März ist er auf Ackerflächen zu finden, die noch keinen oder nur geringen Bewuchs besitzen. Dort zeigt er seine auffälligen Balzflüge und legt sein unscheinbares Nest in einem wenig gestörten Teil des Ackers an. Die Jungen sind Nestflüchter und verlassen wenige Tage nach dem Schlüpfen das Nest und gehen mit den Eltern auf Nahrungssuche. Das Überleben des Kiebitzes ist von der Landwirtschaft abhängig. Deshalb setzen sich die NABU-Naturschutzstation, die Stadt Köln und die Landwirtschaftskammer gemeinsam für den Gelegeschutz ein und stimmen mit den Kölner Landwirten entsprechende Maßnahmen ab. Wenn Sie einen Kiebitz sehen, beobachten Sie ihn bitte nur vom Weg aus. Er ist recht störempfindlich. Falls Sie Hundehalter/in sind, halten Sie bitte Ihren Hund vom Kiebitz fern. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Kiebitzbeobachtungen aus dem Kölner Stadtgebiet mit Orts- und Datumsangabe melden (info(at)nabu-bslk.de).

 

Streuobst-Landingpage

Gemeinsamer Internetauftritt der Kölner Streuobst-Initiativen

Die Zahl der Menschen, die sich in Köln für historische Streuobstwiesen einsetzt, ist groß. Sie organisieren sich in kleinen lokalen Initiativen und setzen sich mit viel Engagement für den Erhalt des Streuobstes ein.

Um diese Initiativen sichtbarer zu machen, hat die NABU-Naturschutzstation Leverkusen – Köln, die selber auch in diesem Bereich aktiv ist, eine Webseite eingerichtet.

www.streuobst-koeln.nabu-bslk.de

Auf dieser Seite stellen sich die Akteure vor, werden Aktionen bekannt gemacht, finden sich weiterführende Informationen zum Thema Streuobst, sowie Steckbriefe historischer Obstsorten.

 

 

Vortrag zur Wechselkröte

Das Amphib des Jahres – die Wechselkröte

Die Wechselkröte ist 2022 das „Amphib des Jahres“. Am 18. Februar 2022 hat die NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln einen online-Vortrag über die Wechselkröte gehalten. Der Vortrag befasste sich einerseits mit der Biologie der Art, informierte aber auch über ein seit vielen Jahren laufendes Artenschutzprojekt für die Wechselkröte in Köln, das in Kooperation von NABU-Naturschutzstation mit Kölner Zoo, Stadt Köln, StEB u.a.m. läuft.
Der Vortrag kann an dieser Stelle heruntergeladen werden: Vortrag Wechselkröte 02-22
Für weitere Beiträge zum Artenschutz für die Wechselkröte in Köln, besuchen Sie diesen  Link:
Weitere Informationen gibt es außerdem auf der Homepage des Kölner Zoos; Info-Materialien zum kostenlosen Download stehen unter folgendem Link der DGHT bereit:

Sortenerhaltungskultur Bergheimer Dreieck

Ein rheinisches Obstsortenarchiv entsteht

Das Bergheimer Dreieck - die Fläche, auf der das Obstsortenarchiv entsteht

Das Bergheimer Dreieck – die Fläche, auf der das Obstsortenarchiv entsteht

Die Biologische Station hat mit der Arbeit an der neuen Sortenerhaltungskultur für rheinische Obstsorten in Köln begonnen. 164 historische Obstsorten mit Bezug zum Rheinland und seinen Nachbarregionen soll die Erhaltungskultur im Bergheimer Dreieck umfassen. Viele der Sorten mit kuriosen Namen wie Hesselmanns Schlotterapfel, Wellers Eckenhagener oder Grevenbroicher Knorpelkirsche sind heute in ihrem Bestand stark gefährdet und kaum noch auf Streuobstwiesen zu finden. Nun konnten die ersten 50 Bäume unter tatkräftiger Unterstützung der Jüdischen Liberalen Gemeinde Gescher LaMassoret e.V. gepflanzt werden. Das Gemeinschaftsprojekt von Stadt Köln und Biologischer Station wird finanziert durch die Kölner Grünstiftung und die Jüdische Liberale Gemeinde.

Der Verlust an historischen Kulturobstsorten war in den letzten sechs Jahrzehnten beispiellos. Ein Großteil der noch vorhandenen Sorten droht kurz- bis mittelfristig in Deutschland auszusterben, wenn keine geeigneten Maßnahmen zu ihrer Identifizierung, Sicherung und Vermehrung unternommen werden. Um diese Sorten zu erhalten, bieten sich sogenannte Erhaltungskulturen an. Das Konzept für eine solche Erhaltungskultur hat die Biologische Station für Köln ausgearbeitet und vorgelegt. Die Umsetzung wurde im Sommer 2021 vom Kölner Stadtrat beschlossen. Auf einer ehemaligen Ackerfläche im Bergheimer Dreieck entsteht damit in den kommenden Jahren eine Obstwiese der Superlative. Rund 160 historische Kulturobstsorten mit Bezug zum Rheinland sollen hier eine neue Heimat finden. Die Erhaltungskultur Bergheimer Dreieck ist als Teil des Obst-Arboretums Köln (OAK) angelegt, das sein Zentrum auf Gut Leidenhausen hat. Das Obst-Arboretum ist eine Initiative zum Sortenerhalt mit dezentral organsierten Teilsammlungen im gesamten Kölner Stadtgebiet.

Die Obstsorten in der Erhaltungskultur Bergheimer Dreieck werden in thematischen Gruppen über die Fläche verteilt gepflanzt. Die Äpfel werden zum Beispiel nach Herkunftsregion geordnet, so dass zukünftig die Sorten aus dem Bergischen Land, aus der Eifel, vom Niederrhein usw. jeweils in ihrem eigenen Quartier erlebt werden können. So finden Gelbe Schafsnase, Hesselmanns Schlotterapfel und Bergischer Herrenapfel in der Sortengruppe Bergisches Land zusammen, während EifelerRambur, Luxemburger Reinette und Schicks Rheinischer Landapfel in der Sortengruppe Eifel wachsen. Bei den Birnen wurden die Gruppen hinsichtlich ihrer historischen Nutzungsweisen geordnet: Tafelbirnen, Kochbirnen, Dörrbirnen und Krautbirnen werden jeweils in ihrem eigenen Quartier zu stehen kommen. Über folgenden Link können Sie sich den Pflanzplan ansehen.

Neben den regionalen Sorten aus dem Rheinland werden auch einige seltene Obstsorten aus den Nachbarregionen aufgepflanzt, vor allem aus den Niederlanden und Belgien. Dies soll verdeutlichen, dass der Erhalt der historischen Kulturobstsorten eine gemeinsame europäische Aufgabe ist, die letztendlich nur in enger Zusammenarbeit zwischen Ländern, Regionen und nicht zuletzt den Menschen selbst gelingt. So wird die Erhaltungskultur am Bergheimer Dreieck in den kommenden Jahren auch durch einen Rundweg über die Fläche erschlossen, der an verschiedenen Stationen Infotafeln bereithält, die über die Hintergründe der Sortengruppen, ihrer Herkunft und ihrer zukünftigen Bedeutung für eine nachhaltige Landwirtschaft aufklären sollen.

 

Kartierung der Zauneidechse in Köln

Schritt für Schritt zur Zauneidechse

Biostation und Deutsche Bahn gehen Bahnstrecken ab um den Bestand der Zauneidechse zu erfassen

Die Zahl der Zauneidechsen in Köln nimmt stetig ab. Um ein möglichst vollständiges Bild vom Vorkommen der Zauneidechse in Köln zu erlangen und konkrete Erhaltungsmaßnahmen in den jeweiligen Lebensräumen umsetzen zu können, hat sich die Biostation mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammengetan. So finden beispielsweise in Kiesgruben oder eben auf den Grundstücken der Deutschen Bahn Kartierungen zur Erfassung des aktuellen Bestands statt. Über mehrere Monate verteilt, werden die Flächen abgeschritten und die Tiere erfasst. 2022 startet ein weiteres Artenschutzprojekt in Köln, dem die Untersuchungsergebnisse zur Zauneidechse als Grundlage dienen werden.

Zum Artikel über die Untersuchung aus dem DB-Netz gelangen Sie hier: NABU_DBNETZ_DB Planet _ Region West
Foto: Lukas Thiess